Presse
Review zum "FuturePlans"-Auftritt vom 09.07.2005 in der MB:
Die nächste Musikeinlage gestalteten ‚Rampous’. Die Leipziger Punk-Rock-Band hat schon bei zwei Courage-Vorausscheiden ihre Entwicklung innerhalb der letzten Jahre aufgezeigt und machte auch diesmal wieder eine starke Figur. Der fette Gitarrensound, der Schub kamen vor allem von den Herren. Das groovte und zog mit. Der Gesang der Frontfrau ist noch verbesserungsfähig, damit die kräftige Stimme laute Parts singt und seltener brüllt. Auch Show und Interaktion würde man zur zentralen Aufgabe der Sängerin zählen und von ihr erwarten.
Dieser Beitrag stammt von www.le-nightflight.de.
Review zum "Leipzig. Courage zeigen."-Auftritt vom 23.04.05 im Mühlkeller:
Eine erfreuliche Entwicklung haben die Teenees von ‚Rampous’ genommen. Die Kids aus Leipzig, die sich vor zwei Jahren beim Vorentscheid im Anker zum erste Mal präsentierten, sind groß geworden und machen endlich das, was sie damals erst anstrebten. "Fünf junge Leute auf der Suche nach ihrer musikalischen Identität versuchten sich in Punkrock. Wohin es jeden einzelnen von ihnen in der Zukunft treiben wird, wird sich erweisen." Stellten wir damals fest. Zwei Jahre später dürfen wir resümieren, sie haben sich nicht wie viele andere Bands vorschnell auseinanderdividiert, haben mit Fleiß, Ehrgeiz und Selbstbewusstsein gearbeitet und einen Sprung nach vorn getan. Der Druck kam kompakt von den Herren, starke Riffs, satter Gitarrensound und die energische Stimme ihrer Sängerin machen ihre Musik nun langsam glaubhaft.
Dieser Beitrag stammt von www.le-nightflight.de. Hier gibt's auch die Reviews zu den anderen Teilnehmern.
Die erste öffentliche Meinung über die CD "Restless" von Rampous:
Kurz zur Vorgeschichte: RAMPOUS sind eine junge Gruppe aus Leipzig, bestehen seit zweieinhalb Jahren und warten auf ihrer ersten Demo-Scheibe "Restless" mit melodischem Punk Rock mit weiblichem Gesang auf. Auf dem Rundling befinden sich 26 Minuten Musik plus - nennen wir es mal "Probenraumimpressionen". Die Songs haben zum Teil schon zwei Jahre auf dem Buckel, wobei man bei den Stücken neueren Datums aber durchaus schon eine leichte Steigerung ausmachen kann, was ja immer ein gutes Zeichen ist. Stilistisch sind Parallelen zu Punkbands wie THE OFFSPRING oder GREEN DAY zu registrieren, diese nehmen aber nicht überhand.
Die neun Songs sind allesamt eher kurz und knackig gehalten, haben aber musikalisch schon eine ganze Menge zu bieten. Für eine Band, die sich hier erstmalig auf CD verewigte, verfügt "Restless" außerdem auch schon über eine bemerkenswerte Vielseitigkeit. Neben richtig flotten Punknummern ('Broken Dreams', 'Punkrock Never Dies', 'No Opinion') gibt es mit 'Irgendwann' eine gefühlvolle Ballade, aber auch ein paar Stücke, die sich einfach nach melodischen, unbeschwerten Rocksongs anhören. RAMPOUS haben auch schon ein paar ziemlich coole Melodien an Bord, man hätte lediglich für etwas mehr Variation innerhalb der einzelnen Songs sorgen können, da man doch fast immer ein und das selbe Schema durchzieht.
Besonders positiv ist mir das ansprechende Gitarrenspiel aufgefallen, das die Songs qualitativ stark aufwertet und für den entsprechenden Wiedererkennungswert sorgt. Die Drums sorgen für eine sehr dynamische Schlagseite und passen sich gut an die Stimmung des jeweiligen Stückes an, der Bass hingegen bleibt ziemlich im Hintergrund.
Lediglich am Gesang (wie auch schon aus den Songtiteln ersichtlich ist, sind englische und deutsche Texte gemischt) habe ich ein bisschen rumzumäkeln. Während 'Irgendwann' und 'This Fucked World' noch von der alten Sängerin (und jetzt nur noch Gitarristin) Maria eingeträllert wurden, hört man bei den restlichen sieben Stücken die vor einem Jahr zur Band gestoßene Jule. Das Manko, das dem Gesang anhaftet, ist aber sowieso allgemeingültig, da beide Chanteusen sich stimmlich und auch vom Ausdruck her sehr ähnlich sind. So ist es RAMPOUS nämlich noch nicht gelungen, dass sich die Vocals wirklich vom instrumentellen Beiwerk abheben, das ist eher ein etwas undeutliches Nuscheln als einprägsamer und den Songs Kontur gebender Gesang. Aber ich bin mir sicher, dass auch das nur eine Frage der Zeit ist, bis Sängerin Jule die Instrumentalfraktion mit ausdrucksstarken Vocaldarbietungen so in die Schranken weist, wie sich das gehört.
Glücklicherweise geht auch die Produktion vollkommen in Ordnung, "Restless" hört sich ein ganzes Stück besser an als irgendwelches Garagen-/Kellergeschrammel.
Fazit: Es überwiegen ganz klar die positiven Aspekte, und wenn RAMPOUS ihr musikalisches Konzept weiterverfolgen und ausbauen können, dürfte eigentlich nichts mehr schief gehen. Deshalb kann ich nur sagen: Well done. Weiter so!
Interessenten finden auf der Homepage unter "Merchandising" die Kontaktadresse für Bestellungen, die CD kostet 5 Euro (zzgl. 1,50 Euro Porto).
Anspieltipps: Broken Dreams, Grüne Armee, No Opinion
Dieser Beitrag stammt von www.powermetal.de.
Ein Bericht über Rampous:
Vor rund zwei Jahren gründete sich in Leipzig die Punkband "Rampous". Woher der Name kommt? Keine Ahnung! Solltet ihr also 'ne witzige Idee haben, die man in Zukunft der Presse erzählen könnte, so gebt sie bitte direkt bei der Band ab. Zu gewinnen gibt's verschwitze Tempotaschentücher von Bassist Basti! So, weiter im Text: Orientierten sie sich anfangs noch an Bands wie Bad Religion, the Offspring oder gar an Greenday, haben sie inzwischen zu ihrem eigenen Stil gefunden. - Das Publikum dankt's ihnen!
Während der Rest der Band verzweifelt versucht, das vorher mühsam Geübte zu spielen und nicht in virtuoses Improvisieren abzugleiten, bringt Frontfrau Jule die gesellschaftskritischen Texte in einer Mischung aus Gesang und stimmbandstrapazierenden Ausrufen gekonnt über die Bühne. Zeigen, wo für sie in unserer Gesellschaft die Missstände liegen, ist damit auch ihr Hauptanliegen und die Musik ihrer Meinung nach "der beste und auch spaßigste Weg die Menschen zu erreichen".
Erfahrungen haben die Fünf unter anderem beim Bandwettbewerb "Leipzig zeigt Courage" im Anker sowie in Halle 5 gesammelt. Als nächstes könnt ihr sie am 07.11.2003 im Mühlkeller Leipzig zusammen mit Blossom live erleben und vielleicht, falls ihr einen Personalausweis besitzt, welcher euch als volljährig ausweist, Backstage auch mehr!
Fazit: Mit klassischen Punkriffs, schnellen Rhythmen, einprägsamen Melodien sowie punktypischen Bassläufe revolutionieren Rampous zwar nicht die Musikkultur, bringen dafür aber die Leute zum Nachdenken und Mitfeiern!
Achtung! Es liegt ein Druckfehler vor. Die Redaktion schrieb, dass Piet diesen Artikel verfasst hätte. Das ist aber nicht der Fall. Piet hat eine Bandinfo an die Redaktion geschickt, welche dann nach einigen Konzertbesuchen eine Kritik schreiben sollte.
Dieser Beitrag stammt aus dem sächsischen Jugendmagazin Sojus, Herbst 2003, Ausgabe 13, S. 22.
Review zum "Leipzig. Courage zeigen."-Auftritt vom 04. April 2003 im Anker:
Schön, dass das Festival auch für junge Nachwuchsbands, die noch ganz am Anfang ihrer musikalischen Entwicklung stehen, eine Möglichkeit gibt, vor garantiertem Publikum und ohne größeres Risiko, Bühnenerfahrung zu sammeln. Die im Sommer 2002 gegründete Schülerband "Rampous" aus Leipzig nutzte diese Chance schon recht selbstbewusst. Fünf junge Leute auf der Suche nach ihrer musikalischen Identität versuchten sich in Punkrock. In welche Richtung es jeden einzelnen von ihnen in der Zukunft treiben wird, wird sich erweisen.
Dieser Beitrag stammt von www.le-nightflight.de. Hier gibt's auch die Reviews zu den anderen Teilnehmern.